Schweizer Goldschmiede-Meisterschaft 2026
Die Schweizer Goldschmiede-Meisterschaft 2026 hat einmal mehr eindrücklich gezeigt, wie viel Kreativität, Präzision und handwerkliches Können im Berufsnachwuchs steckt. Am 27. April 2026 wurden im Hotel Schweizerhof in Luzern die Gewinnerinnen und Gewinner der beiden Kategorien Design und Technik ausgezeichnet.
Wir freuen uns, als VSGU die Schweizer Goldschmiede-Meisterschaft als Sponsor zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Förderung des Berufsnachwuchses in der Goldschmiedebranche zu leisten.
Insgesamt wurden für die diesjährige Meisterschaft 39 Schmuckstücke in der Kategorie Design sowie 42 Arbeiten in der Kategorie Technik gefertigt. Die Lernenden im letzten Ausbildungsjahr stellten dabei sowohl ihre gestalterische Eigenständigkeit als auch ihr technisches Können unter Beweis.
Justine Aubry gewinnt die Kategorie Design
In der Kategorie Design stand das Thema «ENTROPIE – Chaos in der Ordnung – Ordnung im Chaos» im Zentrum. Die Teilnehmenden entwickelten ein eigenes Konzept und setzten dieses in ein tragbares Schmuckstück um. Dabei musste ein zur Verfügung gestellter Salt-&-Pepper-Diamant verarbeitet werden.
Den mit 4’000 Franken dotierten Grossen Preis Design gewann Justine Aubry von der CPNE Pôle Arts Appliqués in La Chaux-de-Fonds mit ihrer Arbeit «VOLTE FACE». Das filigran gearbeitete Schmuckstück überzeugte die Jury durch seine starke konzeptuelle Umsetzung, seine handwerkliche Sorgfalt und die spannende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Ordnung und Chaos.
Der Konzeptpreis ging an Vladislav Sukhorukov von der École technique de la Vallée de Joux, während Julie Baumeler von der CPNE-AA École d’Arts Appliqués mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde. Belobigungen erhielten Ahmad Torkmany von der CFP Arts Genève sowie Noa Gerber von der CPNE Pôle Arts Appliqués.
Mirko Hayoz siegt in der Kategorie Technik
In der Kategorie Technik mussten die Teilnehmenden an den Standorten der Schule für Gestaltung Zürich sowie der École Technique de la Vallée de Joux in Le Sentier innerhalb von 22 Stunden anhand einer technischen Zeichnung ein Schmuckstück aus Gold herstellen.
Den ersten Platz sicherte sich Mirko Hayoz von Chopard & Cie SA in Meyrin. Auf den zweiten Platz kam Charlotte Frisch von der Goldschmiede Beat Lehmann in Basel, gefolgt von Ella Stingelin, ebenfalls von der Goldschmiede Beat Lehmann.
Nachwuchsförderung als gemeinsames Anliegen
Die Schweizer Goldschmiede-Meisterschaft bietet jungen Berufsleuten eine wertvolle Plattform, um ihr Talent sichtbar zu machen und sich mit anderen Lernenden zu messen. Für die Branche ist der Wettbewerb ein wichtiges Zeichen für die Qualität und Zukunftsfähigkeit der Ausbildung.
Als VSGU gratulieren wir allen Gewinnerinnen und Gewinnern sowie allen Teilnehmenden herzlich zu ihren beeindruckenden Leistungen und dankt den Organisatorinnen und Organisatoren für ihr grosses Engagement zugunsten des Berufsnachwuchses.
Weitere Informationen sowie Bilder der Siegerstücke und aller in der Designmeisterschaft entstandenen Schmuckkreationen finden Sie hier: